Mit Goethe unterwegs in Wiesbaden-E-Bike-Tour

Wo sich Goethe literarisch inspirieren ließ

Kurze Details

Anfahrt und Treffpunkt:  Am Bürgerhaus 5, 65205 Wiesbaden-Erbenheim

Die Mindesteilnehmerzahl beträgt 4 Personen.

Individuelle Termine gerne auf Anfrage!

Bitte beachten Sie, dass für die Bearbeitung Ihrer Buchung und den sofortigen Ausdruck Ihres Tickets als [email protected] eine Bearbeitungsgebühr anfällt.

Über die E-Bike-Tour

Auf Goethes Wegen in Wiesbaden radeln wir zum Erbprinzenpalais, in die Friedrichstrasse und besichtigen den Schlossplatz, Kranzplatz und Kochbrunnen. Wir sehen uns im neuen Kurbezirk um, wo Goethe in verschiedenen Hotels seinen Aufenthalt hatte und schwenken dann in Richtung Burg Sonnenberg in den Osten Wiesbadens und zum Wandersmanndenkmal.

Hintergrund

1815 sind die privaten und politischen Zeiten weniger günstig. Goethes Frau ist schwer erkrankt, Napoleon hat Elba verlassen und der Dichter überlegt ernsthaft, ob er die Kur in Wiesbaden antreten soll. Wir erradeln Goethes Wege während seiner ersten Kur, 1814, in Wiesbaden, auf denen er sich literarisch inspririeren ließ.

Doch seine Stimmung steigt zunehmend: “Durchaus ist alles gut gegangen.” Die Arbeit an der bedeutenden Lyrik “West-östlicher Divan” ist umfangreich, bereis bei der Anreise verfaßt er 18 Stücke. Er schwärmt von Spaziergängen im Kurpark, die Gestalt der “Suleika” nimmt immer deutlicher Formen an, er schreibt an der Niederschrift der “italienischen Reise”. Im Wiesbadener Kurhaus lernte er 1814 seine späte Liebe Marianne von Willemer kennen, die “Suleika” dieser Gedichtsammlung, und feierte dort seinen 65. Geburtstag.

Johann Wolfgang von Goethe – 28. August 1749 bis 22. März 1832 – verbrachte im reifen Alter von Mitte 60 zwei längere Kuraufenthalte und kehrte jedes mal aus dem “heilsamen Bade erfrischt und verjüngt” zurück. Den geplanten dritten Aufenthalt 1816 trat Goethe wegen eines Radbruches an seinem Reisewagen auf der Hinfahrt – dies dünkte ihm ein schlechtes Omen – nicht mehr an.

Er war bereits in jüngeren Jahren, 1763 und 1765, schon einmal in der Stadt und 1793, während der Belagerung von Mainz, hielt er sich ebenfalls kurz in dem “elenden Städtlein mit engen Gassen” auf. Über seinen Sohn August, der sich Anfang 1814 in Frankfurt aufhielt, schickte ihm Geheimrat Isaak von Gerning, ein sehr guter Bekannter, die Schrift “Die Heilquellen im Taunus” und weckt damit Goethes Interesse an diesem “Gebirg” und seinen “Merkwürdigkeiten”.

  • Chevron down Anmeldeschluss
  • Bis 2 Tage vor der Tour

  • Chevron down Wettereinschränkungen
  • Wir wandern bei jedem Wetter. Bei anhaltend schlechtem Wetter wird die Tour, soweit möglich, abgekürzt. Bei voraussehbaren extremen Wetterlagen wird die Tour bis 08:30 am Morgen des Tourenstartes per Email an alle Teilnehmer abgesagt und verschoben.