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Rheinhessisches Tafelland und historische Dörfer mit Vesper und Weinprobe

Historische Dörfer, Klosterbesuch, Vesper und Weinprobe

Kurze Details

Treffpunkt: 55437 Ockenheim, Gaulsheimer Straße 3a, Friedhof Ockenheim

Ablauf: Start um 15:30 Uhr, ca. 17:00 Uhr Besuch Kloster Jakobsberg, ab 18:00 Uhr Vesper und Weinprobe im Weingut Feser (aus aktuellem Anlass Vesper&Wein auf der Tour).

Am 17.04. findet die Tour mit Klosterführung statt.

Im Tourenbeitrag enthalten: E-Bike Verleih, Coaching, Anlieferung, Abholung, Themenführung, Klosterführung, Vesper und Weinprobe (auf dem Weg)

Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 4 Personen.

Zusätzliche Termine, Gruppentermine oder Firmenevents gerne auf Anfrage.

Bitte beachten Sie, dass für die Bearbeitung Ihrer Buchung und den sofortigen Ausdruck Ihres Tickets als [email protected] eine Bearbeitungsgebühr anfällt.

Personen
79
Personen mit eigenem E-Bike
39

Über die E-Bike Tour

Weinanbau und Christentum prägten das linksrheinische Gebiet. Unsere E-Bike Tour führt mittendurch – auf einer Rundtour von Ockenheim durch Gau-Algesheim, Appenheim, Dromersheim, Laurenziberg, Kloster Jakobsberg und zurück nach Ockenheim. Erfreuen Sie sich an faszinierender Natur, weitem Hügelland und Dörfern, die im Laufe der Jahrhunderte römisch, fränkisch, französisch und preußisch geprägt wurden.

Wir genießen grandiose Ausblicke, bewundern einen hundertjährigen Kastanienbaum, wandeln durch eine Weinlaube mit exotischen Rebsorten und am Ende der Tour besuchen wir das Kloster Jakobsberg.

(Zum Abschluss kehren wir im Weingut Feser in Ockenheim zu Vesper und Weinprobe ein.) Aus aktuellem Anlass findet die Vesper & Weinprobe direkt auf der Tour statt.

Zur Geschichte

Das rheinhessische Hügelland wurde vor ca. 500 000 Jahren von Menschen besiedelt. Archäologische Funde belegen eine kontinuierliche Besiedlung bis in die Steinzeit hinein.

Eine mehrere hundert Jahre lange Friedenszeit in römischer Zeit bis zur Aufgabe des Limes führte zu einer Blüte der bürgerlichen Kultur. Ländliche Villen – villae rusticae – eher kleinbäuerliche Betriebe, Höfe und Staatsgüter – erwirtschafteten Wohlstand. Damit erfolgte auch die Anschaffung vielfältiger technischer Gerätschaften, die eine hochentwickelte, antike Ackerbaukultur ermöglichte. Keltische Siedlungen wurden zu Städten ausgebaut.
Seit 420 n. Chr. beherschten die Burgunder das Gebiet. In der Mitte des 5. Jahrhunderts brach die römische Herrschaft zusammen und Franken und Alemannen besetzten das linksrheinische Gebiet.

Das Christentum hatte sich mittlerweile bei den Franken durchgesetzt. Wirtschaftliche und kulturelle Phänomene zeigen eine Kontinuität von römischer zu fränkischer Zeit auf: den Weinanbau und das Christentum. Unter Karl dem Großen (768-814) dehnte sich das Frankenreich bis an die Elbe aus.

Bis zum Ende des 8. Jahrhunderts waren in der rheinhessischen Geschichte die wichtigsten Mächte das Erzbistum Mainz und die Pfalzgrafenschaft. Das Ende der linksrheinischen Kurpfalz war 1801 im Frieden von Lunéville besiegelt und Rheinhessen französisch geworden. 1793 besetzten die Preußen Mainz – damit endete die erste Republik auf deutschem Boden. Doch die Franzosen kehrten zurück und im Frieden von Basel 1795 und von Campio Formio 1797 traten Preußen und Österreich das gesamte linksrheinische Gebiet an Frankreich ab.

Die Niederlage Napoleons 1813 beendete die sechzehnjährige französische Verwaltung. Das Ende des alten Reiches „Heiliges Römisches Reich deutscher Nation“ kam mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II. 1806 – es bestand seit den Tagen Ottos I. (936-973).

1816 übernahm der Großherzog in Mainz auf Grund eines Staatsvertrages zwischen Preußen, Österreich und Hessen im Rahmen des Wiener Kongresses den nördlichen Teil – Rheinhessen entstand.